Von Bruthitze und ungewollten Erinnerungen an South Park unbetrübt, reagieren Daniel, Christian und Manuel auf den frisch veröffentlichten Trailer zu Edgar Wrights „Running Man“. Ein kurzer Bericht zu „Virgin“, dem brandneuen Album von Lorde, geht über in eine ausführliche Auseinandersetzung zum „F1“ Film und zum zugehörigen Hans Zimmer Score.
Eigentlich aber sind die Hausaufgaben an der Reihe. Drei vorab ausgewählte Filme, die nun en detail besprochen werden. Den Anfang macht (ab 45:00 Minuten) der kuriose und pechschwarze schwedische Thriller „Der Mann aus Mallorca“. Dann geht es weiter (ab ca. 1:04:30 Minuten) wird sich mit dem Anime-Klassiker „Paprika“ befasst, der eine unbestreitbare Inspiration für Christopher Nolans „Inception“ war. Und dann (ab 1:27:00 Minuten) geht es um die Drama-Komödie „Ezra“, in der ein komplizierter Typ von Vater einen Road Trip mit seinem autistischen Sohn unternimmt.
Neue Filme für den August werden am Ende natürlich auch ausgewählt. Wer also beim nächsten Mal vorbereitet sein will…
Was ist orange und schlecht für die Zähne? Womöglich haben Daniel, Manuel und Christian noch das gnadenlose Scheppern des vergangenen Wochenendes im Ohr, sodass dumme Witze dieser Art notwendig sind. Die neue Sachlichkeit kehrt ein, wenn ganz hochkulturell über die Science-Fiction Geschichte „Solaris“ gesprochen wird, als Buch, Film und Theaterstück. Eine kreative Bastelei Empfehlung von YouTube ist da eher angenehme Zerstreuung angesichts schweißtreibender Temperaturen. Und eine gewisse Anna Scott kennen wir natürlich alle aus einem Film namens „Notting Hill“.
Das angesprochene Wochenende wird aber zum Thema, denn der Podcast war gemeinsam in Köln, um Trent Reznor alias „Nine Inch Nails“ live zu sehen und sich von Gitarren, Schlagzeug und Synths so richtig verprügeln zu lassen. Eine kleine Zusammenfassung des Auftritts und ein kleiner Flug durch das lange Schaffen des Musikers, der inzwischen bekanntlich gefeierter Filmkomponist ist.
Von etwas zu bildlichen Metaphern unbetrübt, versuchen Daniel, Manuel und Christian das Unvermeidliche noch etwas hinauszuzögern. Was passiert mit milliardärenschweren Blechbüchsen am Grund des Ozeans hinterfragt die Netflix-Doku „Titan“ zum Ocean Gate Unglück. Bei Pramount+ versucht „Apartment 7A“ als Prequel zu „Rosemaries Baby“ zu überzeugen. Und im Heimkino könnte „MadS: Im Rausch der Nacht“ einen solchen Filmrausch auslösen.
Doch der Spuckeimer wurde nicht ohne Grund angekündigt: Disneys „Schneewittchen“, der vermutlich größte Flop der Disney Remake-Ära, erreicht das Streaming und daher werfen wir einen genaueren Blick auf CG-Zwerge, Disney Remakes und Musicals, Disney Schurkinnen, Märchenfilme und die 7 Höllenzirkel des Brandings, die modernes Massenkino heimsuchen.
Offenbar wollen wir in die Hölle, denn wie vom Teufel geritten philosophieren Daniel, Manuel und Christian über fiktive religiöse Video- und Kartenspiele, denn ein Monoholy gibt es bereits. Davon unbetrübt wird sich an Harrison Ford und Tommy Lee Jones in „Auf der Flucht“ erinnert, der noch immer funktioniert. Die Apple-Serie „The Studio“ von und mit Seth Rogen ist gleichermaßen gelungene Comedy und Satire. Und eine spannende YouTube Doku informiert über die Content-ifizierung der Kultur und die dazugehörigen Grifter.
Im Hauptteil (ab 40:00 Minuten) erhält Daniel die Bühme, um von der Nintendo Switch 2 zu schwärmen (oder sie zu kritisieren?), die bisher nahezu ausschließlich aus Mario Kart World besteht. Eine neue Revolution oder eine faule und überteuerte Kopie? Und warum wird eine Kuh das neue Maskottchen?
Sind Taschenrechner-Gags (80085) heute noch relevant? Bevor die Antwort darauf schlechte Laune verbreitet, blicken Daniel, Manuel und Christian nach vorne. Oder nur kurzfristig zurück, wenn aktuelle Eindrücke ausgetauscht werden. Eindrücke, dass „Crimson Tide“ noch immer fetzt, dass „Adolescence“ bei Netflix sehenswert ist und das Nils Frahms Paris Konzert bei arte ein wunderbares Erlebnis ist.
Dann aber die Hausaufgaben, die ausführliche Besprechung von drei vorab ausgewählten Filmen. Zu Beginn (ab 26:00 Minuten) befassen wir uns mit der noch immer kontroversen politischen Mockumentary „Strafpark“ über ein quasi-fiktives Strafprinzip in der Wüste. Dann (ab 49:30 Minuten) begeben wir uns nach Dark Meat City, dem Schauplatz des schrägen Sci-Fi-Action-GTA-Animationsfilms „Mutafukaz“ aus Frankreich. Und schließlich (ab 1:08:30 Minuten) lädt der Film „Blackberry“ auf erstaunlich unterhaltsame Art dazu ein, den Aufstieg und Fall der gleichnamigen Handyfirma zu verfolgen.
Wer bei den nächsten Hausaufgaben vorbereitet sein will, erhält am Ende die drei Titel für den Juli.
Das „pure“ Abenteuer für Daniel und Christian, denn sie sind wieder nur zu zweit im Podcast. Euphorische Eindrücke zur „Tiere als Privatdetektive“ Comicreihe „Blacksad“ und Impressionen zum Apple-Abenteuerfilm „Fountain of Youth“ beleben die Stimmung dann aber wieder.
Und es führt zur heutigen zentralen Frage: was genau sind eigentlich Abenteuerfilme und warum macht Hollywood so wenige (gute) davon? Steht alles im Schatten von Indiana Jones? War nicht dieser schon ein nostalgischer Blick zurück? Warum hat dann „Die Mumie“ so gut funktioniert? Und wo hört bei Fantasy der Abenteuerfaktor auf? Ist vielleicht „Mission Impossible: The Final Reckoning“, er gerade im Kino ist, der beste Abenteuerfilm seit Jahren? Passt das eigentlich noch zum M:I-Franchise? Und wie würden wir die 8 Filme bewerten bzw. in Reihe setzen?
Am Ende verabschieden wir uns von der zweiten Staffel „The Last of Us“, was dann plötzlich doch einen ungeahnten Gast anlockt.
Daniel und Christian sind heute allein, vielleicht ganz passend für die Donnerkuppel: zwei gehen hinein, nur einer kommt wieder heraus. Schon beim Warm-Up geht es blutig und sadistisch her, denn der neue „Final Destination“ wurde im Kino gesehen und konnte mit seinen fiesen Todesszenen mehr als unterhalten. Auch „Mission Impossible 8“, der wahrscheinliche Abschluss der Ethan Hunt Reihe, wurde gesichtet und hat womöglich mit zu hohen Erwartungen zu kämpfen.
In der allwöchentlichen Besprechung von „The Last of Us“ – wir sind bei Staffel 2 Folge 6 (38:00 – 54:00 Minuten) steht das Finale unmittelbar bevor. Und die Serie erreicht einen qualitativen Höhepunkt.
Motiviert vom Todesreigen aus Final Destination und den Rache-Abgründen von The Last of Us stellen wir uns dann der unvermeidlichen Frage: woher kommt unsere Faszination an medialer (Kino-) Gewalt. Denn natürlich kann (und darf?) Gewalt auf der Leinwand unterhaltsam sein. Aber gibt es Grenzen? Sollte es diese geben? Kann unser Wunsch nach gefahrloser Triebbefriedigung und Katharsis womöglich zweckentfremdet werden?
Daniel macht dem Podcastnamen wieder alle Ehre und so tun sich Manuel und Christian zusammen, um den einstigen Skandalfilm „Caligula“ unter die Lupe zu nehmen. Dieser ist vor einer Weile in einer ganz neuen generalüberholten Ultimate Cut Fassung erschienen und kann möglicherweise noch immer schockieren.
Reiz, Möglichkeiten und verschenktes Potential von (amerikanischen) Remakes wird an den Beispielen „Speak no Evil“ und „Salem’s Lot“ (alias „Brennen muss Salem“) geprüft.
Dann wird wieder auf die filmische Heimat geblickt, denn der deutsche Filmpreis wurde jüngst vergeben, mit einem großen Abräumer in zahlreichen Kategorien.
Und am Ende (ab 1:04:00 Minuten) geht es erneut in die Postapokalypse, zum allwöchentlichen Blick auf „The Last of Us“ Staffel 2. Mit Episode 5 ist das Ende dieser Staffel schon fast in Sichtweite.
Zufälligerweise haben Daniel, Manuel und Christian alle drei (aber nicht alle drei zusammen) den neuen Marvel-Film Thunderbolts* gesehen. Über die neue MCU Hoffnung wird sich daher etwas ausführlicher ausgelassen.
Dann geht es weiter in die Postapocalypse mit Staffel 2 Folge 4 von „The Last of Us“ (22:00 bis 37:00 Minuten), wo wir uns bereits in der zweiten Staffelhälfte befinden.
Doch der Ernst des Lebens holt uns ein: Hausaufgaben. Drei vorab ausgewählte Filme, die nun gemeiinsam besprochen werden. Zunächst (ab 37:00 Minuten) der kurios-metaphorische deutsche „The Ordinaries“, wo die ganze Welt einer Logik aus Filmbegriffen und Darstellerrollen folgt. Dann (ab 1:00:00 Minuten) „Velvet Goldmine“ mit Christian Bale und Ewan McGregor in einer halbfiktiven und rauschhaften Musikerbiographie in freier Inspiration an David Bowie. Und schließlich (ab 1:22:00 Minuten) „Magpie“ mit Daisy Ridley, die die Story-Idee für ein abgründiges Drama lieferte, in der eine Ehe auseinander zu driften droht, während die junge Tochter als Schauspielerin an einem Film-Set verweilt.
Der Mai ist da und auch wenn noch nicht offiziell der Sommer angefangen hat, sind Daniel, Manuel und Christian in medialer Sommerstimmung. Da wird nostalgisch Star Wars Episode 3 noch einmal im Kino geschaut, das surreale Ehe-Drama „Possession“ mit Sam Neill im geteilten Berlin aus der Versenkung geholt, oder „The Accountant 2“ bestaunt.
Beim allwöchentlichen Blick auf die zweite Staffel von „The Last of Us“ (28:00 bis 50:00 Minuten) befinden wir uns bei Episode 3, wo man sich vom Schock der Vorwoche erholt und neue Wege beschreitet.
Und schließlich schauen wir in die Glaskugel, in die Sterne, befragen den Oktopus, welche Sommerblockbuster denn wohl besonders groß rauskommen dieses Jahr? Können die Thunderbolts das Marvel-Elend beenden? Vielleicht die Fantastic 4? Stellt Superman sie alle in den Schatten? Geht der Nostalgie-Plan mit dem Drachenzähmen-Remake auf? Oder scheitern F1 und der letzte (?) Mission Impossible an ihren großen Budgets? Die Haushaltskasse eines großen Studios kann uns egal sein, doch oftmals setzen Kinoerfolge die Weichen für die Kinozukunft.