Folge 45: Sinnfragen und Spielformen aktueller Filmkritik

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Beinahe kommen Daniel, Manuel und Christian schon in Halloween-Stimmung, wenn plötzlich über den Resident Evil (Film-)Franchise philosophiert wird. Horrormäßig brutal ist hingegen ganz aktuell der Netflix-Hit „Codename 13“. Auch nach fast 20 Jahren kann Neil Marshalls Höhlen-Horror „The Descent“ noch begeistern, wohingegen „Sinister 2“ seinem Vorgänger nicht das Wasser reichen kann.

Und wie hätte man vorab wissen können, ob sich gewisse Filme lohnen? Im Hauptteil (ab ca. 40:00 Minuten) stellen wir uns die Frage, welchen Sinn Filmkritik im Jahr 2024 zwischen Rotten Tomatoes, YouTube und TikTok noch hat. Wie können unterschiedlichste Typen von Filmguckern erreicht und informiert werden, um einen Film auszuwählen? Welche Gefahren und welche Möglichkeiten bietet Social Media? Und sind wir als Podcaster vielleicht Teil eines angeblichen Problems?

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Folge 44: Was kann, darf und soll eigentlich Deutsche Fantasy?

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Der Herbst ist da und bringt mit kaltem Wetter auch Lust auf Grusel bei Manuel, Daniel und Christian. Dabei wurden überraschenderweise Fortsetzungen zu Hitchcocks „Psycho“ entdeckt. Und der illustrierte Roman „The Book of Evil“ lädt zum Staunen ein. Der Herbst bringt aber auch neue Musik. U.a. in Form neuer Alben von Geordie Greep und Godspeed you black Emperor.

Da ab heute ganz frisch „Hagen – Im Tal der Nibelungen“ in den Kinos ist, stellen wir uns hauptsächlich (ab ca. 42:00 Minuten) der großen Gretchenfragen des deutschen Kinos und deutscher Kunst im Allgemeinen: können wir eigentlich Genre und insbesondere Fantasy? Kann Deutschland Drachen, Hexen, Trolle und Co? Warum tun sich Produktion und Publikum häufig so schwer? Sind „Die unendliche Geschichte“ und „Das Parfüm“ eigentlich deutsche Filme? Und kann die vielseitige deutsche Literatur, mit Wolfgang Hohlbein, Cornelia Funke und Walter Moers wirklich der Grundstein für Kino oder Serien sein?

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Folge 43: See you yesterday, Dogman Apocalypse! (Hausaufgaben)

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Bevor Zeitreise, dibische Hunde und, äh, Froschwesen ins Spiel kommen, kommt Daniels Technik dem Podcast in die Quere. Den Problemen zum Trotz plaudern Manuel, Christian (und dann auch Daniel) zunächst herbstlich drauf los und blicken auf die Höhen und Tiefen der „Halloween“ Filmreihe mit Michael Myers und Busta Rhymes. Im Movie Park Germany wurde „A Quiet Place“ zu einem Horror-Maze gemacht. Und ein YouTuber lässt sich sehenswert-eloquent über nordische Mythologie aus.

Dann ist aber wieder Zeit für die Hausaufgaben. Dieses malverspricht der legendäre Takashi Miike eine „Yakuza Apocalypse“ (ab ca. 31:30 Minuten), die in geballtem Irrsinn mündet. „See you yesterday“ (ab 52:00 Minuten) versucht Coming-of-Age Teen-Comedy mit Sci-Fi und metaphorischer Sozialkritik zu kombinieren. Und am Ende verpackt Luc Besson in „DogMan“ (ab 1:18:00 Minuten) gefühlt fünf Geschichten zu einem einzigartigen Film.

Neue Hausaufgaben für den November werden natürlich auch ausgewählt.

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Folge 42: Hagen, Anora, Gladiator – was das restliche Filmjahr noch bereithält

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Bevor in die Zukunft geschaut wird, blicken Daniel, Manuel und Christian erst einmal zurück. Zurück auf zuletzt gesehene Filme, auf ältere Filme, wie Andrej Tarkowskis kryptischer Klassiker „Stalker“, aber auch auf noch blutjunge Filme, die aktuell im Kino laufen, wie die Horror-Groteske „The Substance“ und der Animationsfilm „Der wilde Roboter“.

Und Apropos Kino! Was hat denn das restliche Kinojahr 2024 zu bieten? Arthouse-Favoriten wie „Anora“, deutsche Wagnisse wie „Hagen“, oder Herr der Ringe als Anime. Die aktuellsten Filmtrailer heizen den „letzten Rest“ von 2024 an, deuten aber auch schon auf 2025. Manche sehen in „Gladiator 2“ eine große Katastophe aufkommen, andere sehen sie in „Red One“. Und lebt denn das alte MCU noch? Und wenn nein, kann es durch die „Thunderbolts“ reanimiert werden?

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Folge 41: Was haben deutsche Regisseure in den USA zu suchen?

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Nachdem kurz an der großen Tasse des Kaffeetalismus genippt wird, plauschen Daniel, Manuel und Christian locker drauf los, reichen Eindrücke zu „Beetlejuice Beetlejuice“ nach, philosophieren über die Veränderlichkeit lokaler Kinos und greifen die erste Episode von „The Penguin“ auf.

Im Hauptteil wird dann der Blick über den großen Teich gewagt. Ein Blick auf deutsche Regisseure, die in Hollywood ihr Glück suchen und suchten. Diese kulturelle Wechsel hat eine lange Tradition, mit teils großen bekannten und finsteren Hintergründen. Wie gelingt der Kulturwechsel? Wie viel Gemeinsamkeiten gibt es? Warum konnte einem Roland Emmerich das gelingen, was einem Oliver Hirschbiegel verwehrt blieb?

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Folge 40: Tim Burtons Filmographie Tier-List!!

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Bevor es um Batman Returns geht, geht es zum Warmup bei Daniel, Manuel und Christian um Raab Returns, der sein TV-Comeback gab. Nada Surf „returnen“ mit neuer Musik, Walter Moers mit neuer Literatur. Der brandaktuelle Netflix-Thriller Rebel Ridge ist derweil eine große Empfehlung, während bei Jane Eyre literarisch und filmisch philosophiert wird.

Das Hauptgericht macht heute aber Tim „seine Freunde nennen ihn Tee-Double-U“ Burton. Mit Beetlejuice Beetlejuice ganz aktuell im Kino, nehmen wir uns die Filmographie des Kringelshirtliebhabers vor, um diese in eine eleganten Tier-Liste in Rangfolge zu setzen. Eine Tier-Liste nach den amerikanischen Schulnoten A, B, C, D und der Spitzenkategorie S. Stellt sich die Frage, ob Mars Attacks wirklich besser ist als Batman? Oder ob es Alice im Wunderland mit Ed Wood aufnehmen kann.

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Folge 39: Jeanne Dielmans Long Walk of the Apes (Hausaufgaben)

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Hefte raus, Klassenarbeit! Wie jeden Monat besprechen Daniel, Manuel und Christian drei vorab ausgewählte Filme als so genannte Hausaufgaben. Bevor allerdings der Prüfungsstress beginnt, gibt es das lockere Aufgalopp mit Impressionen zum PS5 Game Astro Bot, mit halb-nostalgischen Erinnerungen an die Mumie-Trilogie, sowie erleichternden News zu The Batman.

Dann aber ist es Zeit für die Filmaufgaben (ab 46:00 Minuten). Zunächst geht es nach Belgien, mit Chantal Akermans dreieinhalbstündigem „Jeanne Dielman“, der von manch hochangesehener Zeitung als bester Film aller Zeiten bezeichnet wurde. Im Anschluss geht es nach Down Under (ab 1:17:30 Minuten), mit dem wichtigen historischen Drama „Long Walk Home“. Und den Abschluss (ab 1:37:00 Minuten) macht der diesjährige Blockbuster „Kingdom of the Planet of the Apes“, die Disney-Fortsetzung der Fox Remake-Trilogie der Planet der Affen Reihe.

Und natürlich werden ganz am Ende neue Aufgaben für den Oktober aufgegeben.

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Folge 38: Horizon und die komplizierte Kinogeschichte des Westerns

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Bevor die Pferde gesattelt und Sporen angeschnallt werden, tauschen Daniel, Christian und Manuel zunächst wie gewohnt Aktuelles aus. Aktuelles von kommenden Kinohighlights, wie dem Bodyhorror „The Substance“. Aktuelles wie die zweite Staffel „Die Ringe der Macht“, die gerade gestartet ist. Und Aktuelles im Streaming, wie die Horrordramödie „Lisa Frankenstein“.

Dann aber heißt es „Howdy, Kevin Costner“, dessen Westernepos „Horizon“ (bzw. der erste von vier Teilen) gerade im Kino ist und den Weg vorgibt, das Westerngenre einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein sehr amerikanisches und politisch sehr kompliziertes Genre, welches den Kreislauf aus Status Quo, postmoderner Brechung und Parodie, hin zur nostalgisch ehrfürchtigen Rückschau schon mindestens zweimal vollzogen hat. Und wie geht man eigentlich als Deutscher mit diesem Genre um bzw. wie lernte man es kennen?

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Folge 37: Borderlands oder wenn bei Filmproduktionen wirklich alles schiefläuft!

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„Habt ihr den Herr der ringe Trailer gesehen“, steht zu Beginn als Frage im Raum. Gemeint ist der „Die Schlacht der Rohirrim“ Trailer und der löst bei Daniel, Manuel und Christian unterschiedliche Reaktionen aus.

Beim Vorab-Plausch wird aus dem Freiluftkino berichtet, bzw. wird vom Film „Morgen ist auch noch ein Tag“ berichtet, der im Freiluftkino gesichtet wurde. Wenn physische Medien nicht vorliegen, müssen abseitige Streamingportale herhalten, um den Nostalgie-Jieper bzgl. der Serie „Daria“ zu befriedigen.

Und im Kino wurde ganz frisch die Videospielverfilmung „Borderlands“ gesehen, deren minderwertige Qualität ein offenes Geheimnis war. Wie kommt es zu solchen Katastrophen? Ist es der Videospiel-Fluch? Pfuschen Studios zu sehr in der Produktion herum? Verderben zu viele Köche den Brei? Oder erschweren Wetter und Technik den Filmdreh? Oder anders gefragt: was haben „Borderlands“, „Madame Web“, „Apocalypse Now“ und Tarkowskis „Stalker“ gemeinsam?

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Folge 36: Ein Ranking der Alien-Filme

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Daniel, Manuel und Christian reichen zunächst Passierschein A37 (oder A38?) ein, um ein wenig über die Asterix-Filme zu sinnieren. Der Gallier lädt ein, die Abschiedszeremonie der Olympischen Spiele noch einmal Revue passieren zu lassen. Auf dem Elbenwald-Festival wurde ein Walter Moers Kurzfilm gefeiert und im Kino können die langen Beine von „Longlegs“ potentiell verstören.

Dann aber geht es ins Weltall, wo dich niemand schreien hört, wo man aber hoffentlich dennoch Podcasts empfangen kann. Denn im Kino ist ganz frisch „Alien: Romulus“ angelaufen und das lädt dazu ein, den kuriosen Alien-Franchise einmal durchzugehen, zu besprechen und zu bewerten. Von den Scott/Cameron Meisterwerken, Finchers Debüt, der halbfranzösischen Kuriosität von „Die Wiedergeburt“, Scotts Prequel-Duett und schließlich natürlich Romulus höchst selbst.

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